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Die erste Adresse in Sachen Hochzeitsmesse: Hochzeitsmesse Kiel - FESTIVAL DER HOCHZEIT im Kieler Schloss!

Oft kopiert - Nie erreicht!




Tipps, Trends und Mode-Geschichten zum Thema Hochzeit, Festmode, Feste und Feiern. Auszüge aus unserem Messe-Journal FESTIVAL der HOCHZEIT.




Glück ist der Moment, da Zeit nicht zählt
Ein Geheimrezept für eine glückliche Ehe

Niemand kann allgemein verbindlich sagen, was Glück ist.
Bereits in der Antike entwickelten Philosophen 288 Ansichten darüber. Glück ist nur individuell erlebbar. 

Aber für eine glückliche Ehe gibt es ein Geheimrezept. Es ist ganz einfach wie viele gute Dinge. Aber man kann es nicht aufschreiben wie ein Kochrezept. Man muss es Fühlen.
Es ist flüchtig wie ein Wind­hauch und kostbar wie ein Zauberstab. Das magi­sche Wort für ewiges Glück heißt Zeit.
 
Liebe ist Magie. Wem sie passiert, der fühlt sich verzaubert. Die Welt scheint plötzlich wunderschön und makel­los zu sein. Wenn es tagelang regnet und neblig ist und alle anderen fluchen, weil es nicht richtig hell werden will, kommt es einem dann vor, als scheine die Sonne. Lange Staus oder verspätete Züge stören überhaupt nicht. Man hat Zeit. Um zu träumen und in den schönsten Gefühlen der Welt zu schwelgen.

Diese Märchen-Zeit bleibt leider nicht für immer. Irgendwann wird man eingeholt vom Stress und der Hektik dieser Zeit und das magische Glitzern ver­blasst und wir fragen uns, warum das Glück so unbe­ständig ist. Aber nicht das Glück, wir sind es, denn
Glück ist der Moment, da Zeit nicht zählt.

Versuchen Sie, sich selbst immer wieder zu verzau­bern, sich einfach Zeit  für etwas Magie neh­men. Zeit für einen Kuss, oder ein Gespräch, auch wenn wichtige Termine warten, Zeit zum Streiten und Versöhnen. Zeit um Gefühle auszuleben und Raum zu
schaffen für Glück.
 
Und das Schönste an diesem Geheimrezept ist, man kann es verschen­ken. Und damit andere glücklich machen. In unserer Angst etwas zu verpassen haben wir vergessen wie es ist  melancholisch, nachdenklich oder vollkom­men glücklich zu sein. Einfach so, ohne besonderen Grund. Glück ist der Moment wo Zeit nicht zählt!
 
Denken sie daran und nehmen Sie sich ein bisschen mehr von diesen kostbaren Momenten. Nehmen sie sich Zeit und schwelgen Sie in den Wochen vor Ihrer Hochzeit in Tüll und Seide, Samt und Perlen, glit­zernden Schmuckstücken, verführerischen Düften, sinnlichen Dessous, schimmernden Make-ups, Traum-Autos, zauberhaften Geschenk-Ideen und magischer Hochzeitsstimmung. Genießen sie jeden Moment davon und vielleicht gelingt es Ihnen, die­ses Geheimrezept mit in Ihre Ehe zu nehmen: Glück ist der Moment, da Zeit nicht zählt.

Magische Glücksmomente und alle Zeit der Welt wünscht Ihnen
 
Ihre Christa Rahlf




 

 
Der Profi-Tipp  zum Tragen und Bewegen im Brautkleid
von der Veranstalterin der Hochzeitsmesse Kiel - Festival der Hochzeit, Christa Rahlf


Eine Braut im weißen, traumhaft schönen Hoch­zeitskleid ist ein wunderschöner Anblick, der Ehe­männer stolz macht, Freundinnen vor Neid erblas­sen lässt und Mütter und Großmütter zu Tränen rührt.
Der traumhafte Anblick wird allerdings schlag­artig gemindert, wenn die Braut im Brautkleid sich nicht elegant zu bewegen weiß. Früher, als Reifröcke und lange Schleppen zur All­tagsmode gehörten, wussten die Damen, wie man sich hinsetzt oder in eine Kutsche einsteigt, ohne an Stil und Eleganz zu verlieren. Heute gerät der Umgang mit dem Brautkleid meist zum einsamen Kampf mit Tüllmassen, sperrigen Reifröcken und meterlangen Schleppen. Hier nun Profi-Tipps und Kniffe für den Umgang mit dem Brautkleid:

Der Gang
Den Rock etwa in Kniehöhe incl. Unterrock mit der linken Hand greifen und leicht anheben. So macht man den Füßen Platz zum Schreiten und der rechte Arm bleibt frei, um ihn dem Bräutigam zu reichen.

Einstieg ins Auto
Mit beiden Händen den Rock in Pohöhe hinten seit­lich greifen und etwa bis zur Hüfte hochziehen. So hat man Petticoat und Rock gleichzeitig im Griff und verheddert sich nicht beim Einsteigen  mit den Schuhen im Kleid und benötigt keine fremde Hilfe.­ Das Hinsetzen verläuft genauso, damit der Reif rock nicht vorn hochklappt und das Kleid nicht verknit­tert. Eine Schleppe nimmt man einfach über den Arm.

Das Aussteigen aus dem Auto
Es wird wieder Rock und Unterrock gleichzeitig ergriffen und einfach ausgestiegen. Dann mit beiden Händen den Rock seitlich hinten ergreifen und etwa bis zur Hüfte leicht anheben und aus dem Handge­lenk leicht schütteln. So fällt das Brautkleid ohne fremde Hilfe wieder schön in Form.

Umdrehung mit langer Schleppe
Beim Umdrehen mit langer Schleppe leicht in die Hocke gehen, die Beine geschlossen halten und bei einer Rechtsdrehung den rechten Fuß leicht nach vorn setzen. Mit dem linken Fuß gleich nachdrehen. Das Kleid danach nur aufschütteln. Es strahlt Ele­ganz aus und ist problemlos. Vollkommen unelegant wirkt es, wenn die Schleppe mit dem Fuß nach hin­ten geschleudert wird!

Copyright: Christa Rahlf

 


Copyright:  Hochzeitsmesse Kiel


Brautjungfern  

Brautjungfern haben  eine lange Tradition.
Brautjungfem sind von keiner Hochzeit wegzudenken. Auch heutzutage überrimmt die Brautjungfer, meist die Schwester oder engste Freundin der Braut, wichtige Aufgaben: Sie fährt die Gäste an ihre Plätze und achtet darauf, daß während der Trauzeremonie nicht plötzlich die Ringe fehlen.  Sie behält ein wachsames Auge auf die Blumenkinder und sorgt dafür, daß alle Besucher sich im Gästebuch eintragen.  Beim Empfang nimmt sie der Braut die Geschenke ab und notiert darauf die Namen der Schenkenden. 

Damit es nicht schon im Vorfeld zu unangenehmen Verwechslungen kommt, sollte deshalb bei der Wahl der Brautjungfer darauf geachtet werden, daß sie die Gäste gut kennt.   

In erster Linie ist die Brautjungfer aber für die Braut da und versucht, ihr beruhigend zur Seite zu stehen, denn so eine Hochzeit ist eine aufregende Angelegenheit.  Sie achtet während des ganzen Tages darauf, daß das Brautkleid gut sitzt und das Makeup makellos bleibt.  Sie hilft der Braut beim Schminken, richtet ihr die Frisur und folgt ihr aufs stille Örtchen, wo sie ihr bei der Bewältigung der Kleidermassen behilflich ist.    Außerdem sorgt sie dafür, daß auch die letzten zehn Zentimeter der Schleppe in der Kutsche oder im  Auto verstaut werden. Bei der kirchlichen Trauung übernimmt die Brautjungfer nicht selten auch die Funktion der Trauzeugin.  Anders als auf dem Standesamt sind in der Kirche nämlich immer noch zwei Trauzeugen vorgeschrieben. 
Die Novelle des Eheschließungsrechtsgesetzes vom Sommer 1998 schaffte dagegen die offiziellen Trauzeugen ab.  Ihre Funktion, ein Relikt aus dem Mittelalter, war hoffnungslos überholt.    

Eine richtige Kleideretikette für Brautjungfem gibt es heute eigentlich nicht mehr.  Doch noch immer macht sich eine Brautjungfer für die Hochzeit chic.  Sie paßt ihr Kleid, das sie übrigens am besten in einem Brautmodenfachgeschäft finden kann, dem Outfit der Braut an. 
Wählt die Braut zum Beispiel ein cremefarbenes Kleid, sollte die Brautjungfer nicht unbedingt eine kalte Farbe wie Eisblau tragen. Ähnliches gilt auch für die Stoffe: Hat sich die Braut für ein Kleid aus fließendem Chiffon entschieden, sollte die Brautjungfer nicht gerade eher stumpf wirkende Wildseide tragen. 
Harmonie ist auch hier alles!    

© Christa Rahlf







Alles reine Männersache   
 
Zugegeben: die Braut ist der Star des Tages! Hin­reißend schön. Strahlend vor Glück. Und verliebt wie am ersten Tag. Egal, was der Bräutigam anzieht: Sie wird ihm die Show stehlen. Aber was Er dabei für eine Figur macht, ist ganz und gar nicht nebensäch­lich und nach wie vor eine Frage des - richtigen - Outfits.

Nie war das Mode-Angebot für Business, Tag und besondere Events so facettenreich wie heute. Und gerade für festliche Anlässe wie die Hochzeit bietet das Anzug-Repertoire neben den traditionellen Klas­sikern - Cut, Stresemann und Smoking - eine Fülle attraktiver Varianten. Man(n) sollte einen ausgedehenten Shopping-Bummel machen und sich dabei von seiner Traumfrau begleiten lassen. So wird Man(n) sicher sein Wunsch-Outfit finden.

 „Anziehen und sich wohlfühlen" lautet die Devise. Entscheidende Faktoren sind dabei Schnitt, Material-Kombinationen, z. B. mit Elasthan, und Verarbei­tung. Bei Hosen gibt es  weiterhin eine schlanke Silhouet­te mit flachen Bundfalten oder die Zigaretten-Linie ohne Bundfalten. Neu ist der Schnitt mit kürzerer Leibhöhe und nach unten leicht ausge­stelltem  Beinverlauf.  Variantenreich  sind  die Taschen-Gestaltungen. Hier spannt sich der Bogen von geraden Steck- und diagonalen Paspeltaschen über größere aufgesetzte Gesäßtaschen bis zur "Five-Pocket".

Unbedingtes „Must" die Weste. Ohne sie geht's nicht in der Mode für festliche Anlässe. Die Palette bietet Schalkragen und Revers-Varianten, hochge­schlossene Formen mit kleinen Satinknöpfen und Cardigan-Typen. Immer edel sind die Stoffe - Seide, Satin oder Samt.

Auch ein schmales Stückchen Stoff spielt zur Hoch­zeit eine nicht unwesentliche Rolle. Die Krawatte hat im Laufe Ihrer Geschichte schon viele Metamorphosen erlebt. Ihr Ursprung ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Es steht jedoch fest. dass heute die oft als funktionslos betrachtete Kra­watte in früheren Zeiten ein schützendes Kleidungs­stück war.

Kurioserweise waren es die Soldaten, die mit dem Brauch des Krawattentragens begonnen haben. Die römischen Legionäre trugen das soge­nanntes Focale, einen schalartigen Umhang, der vor allem als Schutz gegen die kühle Witterung umgelegt wurde. Als 1660 ein im Dienste des Sonnenkönigs Ludwig XIV. stehendes Reiterregiment vom Balkan in Paris einzog, trugen auch die kroatischen Solda­ten eine verzierte Halsbinde. Den Franzosen gefiel der dekorative Effekt. Bald wurde bei Hof in Paris das Amt eines „Cravatiers" eingeführt. Aus der ein­fachen Halsbinde mit flatternden Enden wurde mit der Zeit ein weißes langes Tuch aus gestärktem Mus­selin, das sich durch immer fantasievollere Knoten und Schleifenkreationen überbot.

Viele Bräutigame entscheiden sich für das flotte Stückchen Stoff. Z. B. mit Paisley-Muster, das Muster, das mit fantasievol­len Ornamenten seit Tausenden von Jahren in Indi­en und Persien als Fruchtbarkeitssymbol gilt. 

Copyright: Christa Rahlf

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Ein Hauch von Schleier

Die Geschichte des zarten Etwas aus Tüll und Spitze ist umrankt von vielen Mythen und Aberglauben.

Venus und Aphrodite, Feen und Elfen - sie alle kom­men verschleiert daher. Salome, die Sagenumwobe­ne, schwänkte  ihre Schleier, als sie den Despoten König Herodes überlistete. Der Schleier ist Symbol der Unberührtheit.
Die sinnenfrohe Antike wies dem Schleier erstmals eine zentrale Bedeutung bei der Hochzeitszeremonie zu. Im züchtigen Mittelalter ge­riet er dann über Jahrhunderte in Vergessenheit. Im Verlauf dieses Jahrhunderts war er mal lang. mal kurz, aber nie wegzudenken vom Outfit der Braut!

1895 schrieb Harpers Bazar „Der Schleier ist der wichtigste Teil des Brautkleides", und etablierte ihn damit als Accessoire des Brautkleides. In den wilden Zwanzigern lautete die Devise: Je kürzer der Rock, desto länger der Schleier.

Beein­druckend, wie raffiniert und gewagt der Kopfschmuck der Braut in den Twenties war: Diademartige Span­genkränze waren mit feinen Myrten-Blüten - übri­gens ein Symbol für Segen und Lebenskraft -, Perlen und Pailletten geschmückt.

In den 30ern trug die Braut neben Kränzen aus Samtblüten, die über langen, hauchdünnen Schleiern befestigt wurden. Filzhüte, schräg zum Gesicht ä la Marlene Dietrich. Mit Christian Diors New Look

Ende der 4oer wurde auch die Schleiermode verwegener. Kokett an einem Pillbox-Hütchen befestigt oder - fast nachlässig - ins Haar drapiert, unterstrichen luftige Tüllkreationen die selbstverständlich selbstbewusste Linie der Zeit.

Die züchtigen 50er ließen die Braut hochgeschlossen und in romantischen Kleidern ihr Ja-Wort sagen. Der Tüllschleier aber war ganz klassisch schlicht, höchsten noch mit kleinen Blüten besetzt. in den 60ern waren Reifen, Halbreifen und Tuffs „in". Sie wurden mit Myrthe, Perlen oder Tüllblüten bestickt. Die Schleier selbst waren aus Tüll gefertigt und hatten an den Enden zarte Borten und Stickerei­en. Besonders beliebt damals: der Glockenschleier mit üppigen Tüllkreisen, der zum damaligen romanti­schen Look passte.  

Ende der 6oer bis weit in die 7oer trug fast jede Braut  zu ihrem "Trompetenärmelkleid aus Raschelspitze oder transparentem Organdy in weiß rosè, flieder oder gelb, einen kurzen Schleier oder Blütengesteck im Haar, von dem sich lange Bänder bis zum Boden kringelten.

In den coolen 8oern war in der Brautmode Roman­tik wieder gefragt und zeigte sich in kurzen Tüll­schleiern mit breiten Seitenbändern oder auch ein­fach nur einem Blütengesteck im Haar. Ganz modern: Mit Perlen verzierte Stirnbänder, die beson­ders gut zu den Kurzhaarfrisuren der 8oer passten. Jetzt sind reinseidene Blütengestecke oder Schleier und Hüte aus Seide gefragt.

Der bodenlange Schlei­er erlebt sein Revival. Straß, Perlen und Stickereien schmücken ihn, je nach Geschmack und Brautkleid. Auch ein raffinierter Hut passt gut zu schlicht-elegan­ten Brautkleidern. 

 © Christa Rahlf


Copyright:  Hochzeitsmesse Kiel




Der Brautstrauß - Blumen fürs Leben

Heiße Hände klammern sich an ihn, viele Augen bestaunen ihn, manchmal wird er sogar weggewor­fen - und in der Regel wieder aufgefangen. Es kommt eine Menge auf den Brautstrauß zu, deshalb sollte er nicht nur ein floristisches Meisterwerk sein. sondern auch robust.
Die Alternative und der neueste Trend: Seidenblumen - Blütenträume für die Ewig­keit.

Rote Rosen bleiben nach wie vor das Sinnbild für die Liebe und die beliebtesten Blumen für den Brautstrauß. Wenn auch längst nicht mehr solo - die Modefarbe Lachs belebt den fließend gebundenen Strauß. Perlen, Bänder und Gräser machen das florale Kunstwerk perfekt. Als dekorative Beigabe empfiehlt sich auch rankender Efeu, denn er steht für die Treue! Hochwertige Seidenblumen, einzeln von Hand umwickelt und geformt, machen es den Bewunde­rern des Brautstraußes schwer, zwischen Frisch- und Seidenblumen zu unterscheiden. Der Phantasie wird bei den Blütenträumen keine Grenzen gesetzt.
Auch die Kombination von Frisch- und Seidenblumen oder Longlife-Rosen (halten bis zu 3 Jahren) ist möglich und macht völlig unabhängig von den Jah­reszeiten. Das schönste daran - diese Farben und Blütenträu­me verblassen nie und bleiben als Erinnerung an den schönsten Tag im eigenen Heim lebendig.

Auch Gir­landen und Gestecke sind nicht mehr dem Verwel­ken ausgeliefert, sondern sind und bleiben Geschen­ke für Verwandte und Gäste.

In den alten Traditionen bestellte der Bräutigam den Brautstrauß. Das war sinnvoll, solange Floristen­kunst beim Biedermeiersträußchen endete. Heute will das schönste Accessoire der Braut mehr durch­dacht und perfekt auf das Hochzeitskleid ab­gestimmt sein. Ungefähr vier Wochen vor dem Trauungstermin sollte man den kompletten Blumen­schmuck bestellen. Wichtig: Foto vom Brautkleid nicht vergessen! Auch der Hochzeitswagen sollte feststehen, um die passenden Girlanden binden zu lassen. Gleichzeitig sollte man den Blumenschmuck für die Kirche und die Tischdekorationen aus­wählen.

Bei beinahe beinah keinem Anlass besitzen Blumen mehr Bedeutung als am Tag der Hochzeit. Sie geben bei jedem Schritt zum Traualtar Halt – physisch wie symbolisch –, unterstreichen die Schönheit der Braut und sind ein Hoffnungsträger, wenn sie am Ende des Tages geworfen und von zahlreichen weiblichen Gästen gefangen werden wollen.

Die meisten Bräute machen aber einen entscheidenden Fehler beim Halten des Brautstraußes: Sie halten ihn zu hoch. Atmen Sie für die richtige Haltung tief ein und aus, nehmen Sie die Schultern leicht zurück, halten Sie den Kopf hoch und heben Sie das Kinn leicht an. Für die perfekte Position des Brautstraußes halten Sie die Arme nur leicht gebeugt und die Blumen so tief wie möglich – das streckt den Körper, sorgt für eine elegante Haltung, gibt Selbstbewusstsein und setzt den schlanken Oberkörper, den Sie sich für Ihren großen Tag antrainiert haben, perfekt in Szene.

Noch ein Schuss Festlichkeit und ein neuer Trend obendrauf? Blütenschmuck für das Standesamt, denn es macht selbst das sachlichste Ja-Wort vor dem Standesbeamten feierlicher.

© Christa Rahlf





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Geschichte der Hochzeitstorte

Die Hochzeitstorte soll Glück bringen und einen reichen Kindersegen bescheren. Sie sind immer eine Sünde  wert: köstliche mehrschichtige Sahnetorten, frisch-fruchtige Küchlein und mit Mandelsplittern, Schokolade und Buttercreme gefülltes Naschwerk.

Einer solch zuckersüßen Versuchung kann man einfach nicht widerstehen. Außerdem möchte gerne jeder der Hochzeitsgäste ein Stück vom  Rorten-Hochzeitsglück naschen. Aus diesem Grund war es Brauch, daß die Braut die Torte anschneidet. Was wäre der Start in die Ehe ohne den Anschnitt der zarten Kreation eines Konditormeisters und dem gemeinsamen Genuß mit Verwandten und Freunden? Eine Hochzeit ohne die süße Sünde - einfach undenkbar! Doch wie sah die Torte vor der Verwendung von Backpulver und Buttercreme und Co. aus?  

Bei den Römern - vor etwa 2000 Jahren - bissen Braut und Bräutigam in ein saftig-aromatischesFrüchtebrot, dessen Fülle Überfluß in der Ehe verhieß.                                                                        
In der griechischen Antike syrmbolisierten kleine knusprige Kekse, die mit Sesam und Honig beträufelt wurden, das Süße und das Bittere in der Ehe, die guten und die schlechten Zeiten. Nachdem Braut und Bräutigam ihre Kekse gegessen hatten, wurden kleine Stückchen restlicher Kekse über dem Kopf der Braut zerbröselt. Angeblich sollten diese Krümel die Fruchtbarkeit fördern!   

Im Mittelalter wurden aus den Keksen himmlische weiche Rosinenbrötchen.  Diese waren einfach zu schade, um sie auf dem Kopf der Braut zu zerkleinern.  Der Rest des Hochzeitskuchens  wurde ganz einfach den Gästen mit auf den Weg nach Hause gegeben.

Zu einer hinreißenden Hochzeitskreation ließ sich ein französischer Konditormeister im 17.  Jahrhundert hinreißen: Er hatte die Idee, die Rosinenbrötchen ganz einfach übereinander zu stapeln und mit Zuckerguß zu überziehen.  Die klassische hohe Hochzeitstorte war geschaffen! Heute sind den Konditoren bei der Gestaltung der Hochzeitstorte keine Grenzen gesetzt.  Erlaubt ist, was dem Brautpaar gefällt.  Manch einer wünscht sich eine feine Aufsetztorte. je höher, desto besser.  Fünf Stöcke sollen es schon sein, und verziert wird das Kunstwerk mit echten Blüten, Marzipanrosen, Pistazien, süßem Gebäck und einem aus Zucker oder Schokolade  modelliertem Mini-Brautpaar.  Die Abstimmung auf Tafelschmuck und Brautstrauß gehört zum Service der Konditoren.  

In Frankreich besteht die Hochzeitstorte aus unzähligen Mini-Windbeuteln, die mit köstlichen Cremes gefüllt werden. Übereinandergeschichtet und zu einer Pyramide gestapelt wird das Kunstwerk mit Sahne und Creme überzogen und reich verziert.  Diese Torte wird in Frankreich übrigens auch bei einer Taufe Oder Kommunion serviert.

© Christa Rahlf




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Ein Hauch von Strumpf

Was trägt die Braut am Tag der Tage? Eine traum­hafte Brautrobe, kurz und peppig oder lang und klassisch. Und darunter? Luxuriöse Dessous und lange transparente Hochzeitsstrümpfe, abgesetzt mit zarter Blütenspitze sowie ein Strumpfband.

Perfekt sitzen müssen sie, nicht kneifen, nicht zwicken, verführerisch aussehen, das Bein nicht ein­zwängen und bequem sein: die Hochzeitsstrümpfe. Auch Bräute, die sonst keine Strümpfe tragen ent­scheiden sich am „schönsten Tag des Lebens" für hauchzarte Strümpfe. Strumpfhalter und Gürtel oder  lange, halterlose Strümpfe,   die  am Strumpfrand mit einer Silikonhaftung versehen sind. Sie sorgt dafür, dass die Strümpfe bei jeder Bewe­gung perfekt sitzen, keine Falten werfen und nicht rutschen. Besonders hübsch sind Strümpfe, die ganz oder nur am Strumpfrand mit Blütenmotiven ver­ziert sind.

 „Something old, something new, something borro-wed, something blue" lautet der alte englische Aus­spruch, der bis heute bei Bräuten großen Anklang findet. So trägt die Braut auch noch heute etwas Altes (meistens ein Teil des Schleiers der Mutter).
Etwas  Neues (das Brautkleid), etwas Geliehenes (von der Freundin eine Perlenkette) und als etwas Blaues ein Strumpfband.

Das Alte und das Neue sollen den Übergang vom Alten ins neue Eheleben versinnbildlichen. Etwas Geliehe­nes soll Glück in die Ehe bringen und die Farbe Blau soll für die Dauerhaftigkeit der Ehe stehen. Ebenfalls eine alte englische Tradition ist der Brauch, das Strumpfband zu werfen. Der frisch angetraute Ehemann schiebt langsam und vor den Augen der Hochzeitsgesellschaft  den Rocksaum des Brautkleides der Braut höher und höher. Am Oberschenkel ange­kommen, nimmt er der Braut das Strumpfband ab. Dann wirft er das Band in die Menge der anwesen­den Junggesellen. Dem Fänger blüht dasselbe wie der Fängerin des Brautstraußes: Er wird in Kürze auch vor dem Traualtar stehen.

© Christa Rahlf

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Perlen - Wunder der Natur

Was Audrey Hepburn in dem Film: „Frühstück bei Tiffany" einst üppig um den Hals drapierte, ist  immer noch ein Hit unter den Schmucktrends. Kein Geschmeide hat die Menschheit jahrtausen­delang so bezaubert, wie sanft schimmernde Perlen.

Um Perlen, als Geschenk der Götter verehrt, ranken sich zahlreiche Mythen. Nach altem,  indischen Glau­ben verwandelt sich Tau durch göttliche Kräfte im Innern der Auster zu Perlen. In der persischen Mythologie sind die „Kinder des Lichtes" ursprüng­lich Tränen der Götter. Die Römer verbanden die Geburt der Venus, der Göttin der sinnlichen Liebe, mit der Entstehung der Perle. Als die Göttin Schaum geboren und strahlend, einer Muschel ent­stieg, lösten sich Kaskaden von Wassertropfen und verwandelten sich in gleißendem Licht zu Perlen.

Bereits in der Antike waren die schimmernden Mee­resjuwelen heiß begehrt und zierten die Kronen und prunkvollen Gewänder der Kaiser, Könige und Adli­gen. Eine der größten und prachtvollsten Perle - die Pearl of Asia - fand man im 17. Jahrhundert im Persi­schen Golf. Sie wog 114 Gramm und eine chinesische Kaiserin trug sie als Glücksbringerin.

Obwohl Perlen bereits seit über 90 Jahren gezüch­tet werden - 1921 waren Zuchtperlen die Sensation auf der Weltausstellung in Paris - sind sie immer noch ein Wunder der Natur: Je größer, runder und symmetrischer die Perle ist, desto kostbarer und wertvoller ist sie. Ihr Farbspektrum reicht von silbrig schimmerndem Weiß über Rose-, Gold- und Creme­farben bis hin zu blaugrau, Anthrazit und beinahe schwarzen Farbtönen.

Gibt es einen feminineren, anschmiegsameren, atemberaubenderen und ver­führerischen Schmuck als ein Perlen-Collier? Perlen unterstreichen den persönlichen Stil und die natür­liche Schönheit jeder Frau, gleich welchen Alters.   Perlschmuck trägt man nicht nur pur, sondern in reizvollen Kombinationen z. B. mit Gold und Platin. Ringe, Colliers, Ketten und Armbänder zeigen sich in einer verschwenderischen Design-Vielfalt. Phan­tasievoll gestaltete Verschlüsse aus Gold, Platin und Diamanten verleihen dunklen Perlen einen Hauch kühler Raffinesse. Auch Farbe steht den Perlen gut. Perlen in Kombi­nation mit Farbedelsteinen, in Gold oder Platinfas­sungen, setzen eindrucksvolle Akzente. Als Symbol des Lebens, der Liebe, des Glücks und der Zunei­gung gelten Perlen seit undenklichen Zeiten. Die Schönheit und die Faszination des Lüsters der Perlen können durch regelmäßige Pflege lange er­halten werden.

Es empfiehlt sich, Perlen getrennt von anderen Schmuckstücken aufzubewahren und sie möglichst nach jedem Tragen mit einem weichen Tuch abzureiben. Einmal im Jahr sollten Perlenketten vom Juwelier gereinigt, geprüft und ggf. neu aufge­zogen werden.

  © Christa Rahlf


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Geschichte des Diamanten

Er funkelt und blitzt auf den Dekolletes, an Handge­lenken und Fingern - der Diamant. Aber woher kommt der schönste Edelstein, der teu­erste Schmuck und das härteste Metall? Das Geheimnis beginnt vor drei Milliarden Jahren. In 500 km Tiefe ist die Erde flüssig, die Lava über 1300 Grad heiß. Hitze und Druck pressen den schwarzen Kohlenstoff zu kleinen, unscheinbaren harten Steinchen. Durch einen Vulkanausbruch spuckt die Erde ihre verborgenen Edelsteine aus, pustet sie wie durch Strohhalme, sogenannten "Pipes", also Pfeifen, an die Oberfläche. In jedem Vulkan stecken rund 3000 Pfeifen, nur wenige Meter breit. Der Diamant ist der härteste Edelstein: 85 mal härter als die härtesten Materialien Rubin und Saphir. Er besteht aus reinem Kohlenstoff und ist deshalb so wertvoll, weil nur 20% aller in der Welt gewonnenen Diamanten für Schmuck geeignet sind. Durch Schleifen erhält der Rohdiamant seine Schönheit. Um ein Maximum an Brillanz zu erreichen, ist es die Aufgabe des Schleifers, den Stein so zu bearbeiten, dass das einfallende Licht mehrfach reflektiert wird und durch das Oberteil des Diamanten wieder austritt. Die bekannteste Schliff-Form ist der runde Brillantschliff. Beim Marquise- oder Nouvette-Schliff laufen beide Enden spitz zu. Der Smaragd-Schliff ist rechteckig mit abgesetzten Facetten auf jeder Seite. Daneben gibt es den Trop­fen-, den Oval- und den Herz-Schliff.

Neben dem Schliff zählen zu den wichtigsten Kriteri­en: Farbe, Reinheit und Gewicht des Diamanten. Das Gewicht wird in Carat gemessen (l ct = 1,5 g).  Je größer der Diamant ist, umso seltener ist er, und umso höher sein Wert. 0,15 ct -Steine haben einen Durchmesser von etwa vier Millimeter, während 0,50 ct. fast sechs Millimeter ausmachen.

Die Diamanten-Reise ans Licht dauert mehrere Stunden. Sie schießen aus der Erde, fallen auf 900 Grad erkaltete Lava, verstecken sich in kleinen Erd­höhlen um den Krater. Die erkaltete Lava wird zu dicken, schweren Felsbrocken. Um ein Diamanten­feld zu ernten, muss "Mann" ganz schön arbeiten und gute Augen haben, denn für ein Carat Diamant (1,5 g) muss 30 Tonnen Gestein bewegt werden. Die Geschichte des Diamanten beginnt ca. 600 bis 800 Jahre v. Chr. in Indien. Seit dieser Zeit kamen über 2500 Jahre Diamanten aus Indien - die Minen sind aber heute erschöpft. Im 15. Jahrhundert begann man in Europa Diamanten als Schmuck zu tragen. Die Geliebte König Karls VII. , Agnes Sorel soll 1444 den Reigen der Damen der Geschichte als Trägerin von Diamant-Schmuck eröffnet haben.

Elisabeth I. von England trug die erste Brillantarmbanduhr.
Marie Antoinette am Hofe Ludwig XVI. liebte Diamanten über alles - sie besaß ein sehr wertvolles, berühmtes Collier, dazu Anhänger und Ohrringe mit Diamanten in der Größe von Mandeln. Diamanten verbinden auf einzigartige Weise Schön­heit und Ausstrahlung und sind Symbole der Liebe

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Der Mythos der Ringe


Der Magie des Kreises, seiner unauflöslichen, per­fekten Form, verdankt der Ring seine Faszination. In Sagen und Märchen erzählt man sich von der Macht und der Zauberkraft der Ringe, Als Ver-lobungs- oder Ehering jedoch demonstriert er die ewige Verbundenheit zweier Menschen. Sie zeigen damit, dass sie sich entschieden haben, ihr Leben einander zu schenken. Die Kreisform ist Symbol für das Ewige, das Nicht-Endende in der Liebe.

Der Ehering hat eine große Vergangenheit. Ringe wurden in über 5.ooo Jahre alten Gräbern gefun­den. Die goldene Spur der Eheringe begleitet die Menschen bis in unsere Tage. Bei den alten Ägyp­tern galt der vierte Finger der linken Hand als der Liebesfinger, denn von dort aus, so meinte man, würde eine Vene direkt zum Herzen führen, dem Sitz aller Liebesgefühle. Man nannte sie die „Vena Amoris". Auch die alten Germanen kannten den Ring als Pfand der Liebe. Der Mythos des Nordens berichtet, dass sich Siegfried und die Walküre Brunhild mit einem Ring verlobt hätten. Das Ende der Nibelungen soll schließlich darauf zurückzuführen sein. dass Siegfried diesen Schwur gebrochen hat.

Bereits um 12oo n. Chr. besaß der Ring so viel Bedeutung, dass ein Bischof allen jungen Männern verbot, den Mädchen im Scherz einen Ring anzu­stecken. Im 14. und 15. Jahrhundert verstärkte man die bindende Kraft des Ringes mit einem unlös­baren Liebesknoten aus Golddraht.
Im 16. Jahrhundert kamen dann die ersten Zwillingsringe auf. Es waren zusammenschiebbare Ringe, von denen jeder der Verlobten einen trug. Erst am Hochzeitstag wurden die beiden Hälften wieder zusammengefügt. Diesen kompletten Zwil­lingsring trug dann die Braut als Ehering.

Ob der Ehering nun an der rechten oder linken Hand getragen wird, darüber schieden sich die Geister schon immer. Wir tragen ihn rechts, in Frankreich und Griechenland trägt man den Ehering am vierten Finger der linken Hand, und die Gallier tragen ihn am Mittelfinger. Eine individuelle Note zeichnet die modernen Eheringe aus. Gelbgold, Weißgold und Platin mit und (oder) ohne Diamanten stehen hoch im Kurs. Kon­ventionelle Ausführungen oder auch avantgardisti­sche Modelle mit Ornamenten, Facetten, polierten Kanten, mattierten Oberflächen, Ringe in Bi- und Tricolor, alles kann beim Juwelier gewünscht und gewählt werden. Der Trauring, das Zeichen für die Ehe, hat über Jahrhunderte nichts von seiner Bedeutung verloren.
  


© Christa Rahlf




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Schuhgeschichte

Hochzeiten muß man auch überstehen können. Aber nicht nur deshalb kommt der Wahl der richtigen Schuhe besondere Bedeutung zu. Um kein anderes Hochzeitsaccessoires ranken sich so viele Bräuche wie um den Brautschuh. Da er die Jungfräulichkeit der Braut symbolisiert, gilt das Abstreifen des Schuhs als erotisches Ritual, das für den Verlust der Unschuld steht. Auch wenn der Brautschuh diese ursprüngliche Symbolik verloren hat - für den ersten Schritt ins gemeinsame Leben sind die Schuhe nach wie vor von im Wortsinn „tragender Bedeutung“.

Schützende Fußbekleidung oder Objekte der erotischen Phantasie, der Eleganz und der Kunst?  Der Schuh ist alles: Leisetreter ebenso wie Zeichen weiblicher Koketterie und männlichen Imponiergehabes. Ein Schmuckstück das mit Füßen getreten wird.

Auf die Idee, die Füße zu schützen, kamen schon unsere Vorfahren in der Altsteinzeit: Sie umwickelten die Füße mit Fell- oder Lederlappen. Mit Sandalen, geflochten aus Palmblättern, geschnäbelten und gestelzten Modellen stürmte der Fußschutz wie mit Siebenmeilenstiefeln durch die Geschichte bis ins 17. Jahrhundert.  Dann betrat das bis heute herausragende Schuhdetail, der Absatz, die Modebühne. Erfunden wurde der Absatz übrigens im Orient, wo er Reitern im Steigbügel festen Halt garantierte. Schon bald merkte man den erotisierenden Effekt, den die Absätze auch auf den Gang und die Haltung der Frauen ausübte.

191o zog der Sittengeschichtler Eduard Fuchs sein Fazit über die Wirkung der hohen Hacken: „ der Bauch geht hinein, die Brust geht heraus. Es markiert sich von selbst das Becken, seine bevorzugte Schwellung. Die gesamte Haltung wird jugendlicher und unternehmender, der vorgedrängte Busen erscheint strotzender.“

Marilyn Monroe hauchte damals:“ Ich weiß nicht, wer die High Heels erfunden hat, aber alle  Frauen verdanken diesem Menschen viel.“ Und Madonna läßt verlauten: „High Heels sind so gut wie Sex, nur das man viel länger Spaß an Ihnen hat.“ Und Dianne Brill sekundiert: “ Hohe Hacken sind Push-up-BHs für die Füße.“

Der bekannteste Absatz-Couturiers ist übrigens Salvator Ferragamo, Als Ferragamo 196o starb, war er Schöpfer von ca. 2o.ooo Modellen und 35o Patenten. Darunter der Metallstift im Stilettoabsatz, der damit unzerbrechlich wurde. Seit 1999 erleben die High Heels wieder eine „tragende Bedeutung“. Denn sie feiern ein grandioses Comeback,  nicht nur bei den Brautschuhen!

© Christa Rahlf

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Geschichte der Hochzeit

Im 15. Jahrhundert meinte das Wort Heirat „Bestellung des Haushaltes".Seit dem frühen Mit­telalter stand die unverheiratete Frau unter der Munt - derSchutzgewalt - ihres Vaters. Selbständiges Handeln war undenkbar, und so lag esnatürlich auch in der Hand des Vaters, die Eheangelegenheit zur regeln. DaHeirat möglichst nie den Verlust von Besitz, sondern dessen Mehrung bedeutensollte. wurde ein kundiger Mann als Vermittler eingeschal­tet. Oft war es derViehhändler des Ortes, der die Vermögensverhältnisse der Familien gut kannteund passend werben konnte. Sodann wurde mündlich ein Vertrag geschlossen unddurch die Verlobung besiegelt. Der Bräutigam sandte dem zukünftigenSchwiegervater den sogen. Muntschatz. Durch die Annahme dieser Ablösesummeverpflichtete sich die Familie der Braut, die Tochter zum festgesetztenTrauungstermin dem Ehemann zu übergeben. Samt Mitgift zog die Braut dannfeierlich ins Haus ihrer neuen Familie ein. Zum Ritual gehörte schließlich dasBesteigen des Bettes in Anwesenheit von Zeu­gen. die auch den ordnungsgemäßenVollzug der Ehe überwachten. Danach erst war die Braut Ehe­frau und hatte dasRecht auf eine Morgengabe er­duldet. Das waren Schmuckstücke oder silberneBecher, über die sie - im Gegensatz zu allen anderen Geschenken und der Mitgift- frei verfügen durfte. Bei adligen Bräuten lagen die Dinge nicht viel andersals im einfachen Volk. Abgesehen davon, daß ihr Muntschatz oft ganzeStaatsgebiete beinhal­tete, waren auch sie schlicht Objekt zur Sicherungwirtschaftlicher und gesellschaftlicher Macht.

Die Hochzeitszeremonie fand lange Zeit imhäusli­chen Rahmen statt. Als Zeugen füngierten Familien­mitglieder. DieAnwesenheit eines Priesters war damals höchstens eine freiwillige Zugabe. Erstdas Konzil von Trient (1545 - 1563 ) erklärte Ehen zur einzigen legitimen Artdes Zusammenlebens von Mann und Frau und nur dann für gültig, wenn sie voneinem Priester und zwei Zeugen geschlossen wurden. Die Regel galt inDeutschland bis 1875, als das Reichsperso­nengesetz die obligatorische Zivilehevorschrieb, die nur vor einer staatlichen Institution geschlossen und von einemStandesbeamten beurkundet werden kann.

Seitdem nahm dieKirche den Ringtausch, den schon die alten Römer zur Verlobung betrieben, indie Trauungszeremonie auf. Vor dem Trienter Kon­zil genügte es, die Händeineinanderzulegen und den Treueschwur zu leisten.

Was hieß damals eigentlichTreue? Gemeint war Treue zur ökonomi­schen Allianz der Eheleute. Liebe und Ehegehörten im damaligen Bewußtsein nicht notwendig zusammen. Es frönten Mann undauch Frau beispielsweise dem häufigen Besuch öffentlicher Badehäuser, um sicheinem munteren Liebesleben hinzugeben. Ein mittelalterli­cher Badesegen lautet:„für die unfruchtbaren Frau­en ist das Bad das Beste. Was das Bad nicht tut.das tun die Gäste."
 

 

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Tanzkurse für Hochzeitspaare  

Voller Vorfreude denken Sie an Ihre bevorstehende Hochzeit. Einzig der Gedanke an den Hochzeitswal­zer trübt diese Freude. Vielleicht haben Sie ja schon mal einen Tanzkurs absolviert, aber das ist schon lange her. Und seitdem hat man sich höchstens in der Disko abgerockt und wenig an traditionelle Tanzschrittfolgen gedacht. Aber nun steht er bevor, der Hochzeitswalzer unter den Augen der vielen geladenen Gäste. Was tun? Dass die Angst vor dem Hochzeitswalzer kein Ein­zelfall ist, haben Tanzlehrer schon lange erkannt und bieten Tanzkurse für Brautpaare an. Diese Crash-Kurse finden meist in kleinen Gruppen an vier bis sechs Abenden statt. Die Anmeldung zu einem sol­chen Kurs sollte man nicht bis zur letzten Minute hinausschieben, da zum einen das Interesse groß ist und zum anderen auch der beste Tanzlehrer nie­manden an einem Tag das Tanzen beibringen kann. Beginnen Sie mit dem Tanzkurs also mindestens vier, besser sechs Wochen, vor dem großen Tag, damit noch genügend Zeit zum Üben bleibt.

Zwei Tänze fürs Leben

Während eines solchen Intensivkurses werden die beiden wichtigsten Standardtänze erlernt - Walzer und Foxtrott. Mit diesen beiden Tänzen kann man sich auf jedem Tanzparkett bewegen - meist ein Leben lang. Für den Moment wichtiger: Sie können so dem Hochzeitswalzer wie auch den weiteren Tan­zeinlagen während der Feier gelassener entgegense­hen. Den Foxtrott beherrscht heute fast jeder. Nur beim Walzer, speziell beim schwungvollen Wiener Walzer, gerät nicht nur so mancher Bräutigam ins Stolpern. Neben den Tanzschritten stehen schwungvolle Dre­hungen und das Pendeln auf dem Platz auf dem Pro­gramm.

Aufforderung zum Tanz

Der Hochzeitswalzer wird von der Band oder dem Diskjockey angekündigt. Hand in Hand geht das Brautpaar zur Tanzfläche.  Die Zeiten, in denen der Mann mit einer tiefen Verbeugung die Dame zum Tanz aufforderte, sind längst passé.  Der Brautwal­zer dauert meistens drei Minuten. In der ersten Minute hat das Brautpaar die Tanzfläche für sich allein. Danach kommen die Eltern von Braut und Bräutigam hinzu, und in der letzten Minute sind alle Gäste aufgefordert, zu tanzen. Meist wird der Braut­walzer noch ein zweites Mal angestimmt, damit jeder den Tanz in voller Länge genießen kann.




Straßgeschichte  

Straß ist neben Perlen nicht nur als  Besatz aus der Braut- und Abendmode nicht mehr wegzuden­ken. Traditionelle Vorlage ist der Diamant. Als im 18. Jahrhundert in Paris und Venedig die Schönheit des Diamanten durch den richtigen Schliff zur vollen Geltung kam, war es ein Anreiz für viele Alchemisten und Juweliere, sich an bezahlbaren Imitationen zu versuchen. Auch Joseph Straßer in Wien experimentierte in seiner Hinterstube. Er mengte 1772 den Grundbe­standteilen des Glases (feiner Sand, Pottasche und Kalk) Blei hinzu und kam mit dem entstandenen Bleikristall den Eigenschaften des Diamanten am nächsten.

Glashändler brachten die Erfindung ins Isergebirge, wo Glasmacher in Gablonz an der Neiße den Grundstein zu einer Glas- und Schmuckindustrie legten, die loo Jahre später ihre Erzeugnisse tonnenweise nach Australien, Indien und Afrika lieferte. Schon in der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde ein Bleikristall hergestellt, das als schleifbares Glas und absolut rein mit dem gewünschten Glanz versehen war. Die geschliffenen Steine - die übrigens ge­nauso aufwendig hergestellt werden wie die echten Diamanten - werden dann mit einer Silbernitrat-lösung verspiegelt. Similisieren heißt dieser Vor­gang. Zudem werden die Straßsteine teilweise fast so edel gefaßt wie echte Diamanten. Aus diesem Grunde nimmt Straßschmuck innerhalb des Modschmucks eine Sonderstellung ein und so erklären sich auch die relativ hohen Preise. Nicht nur auf Brautkleidern setzen Straßseine herrli­che Glanzpunkte. Auch als hochwertiger Mode­schmuck ist Straß ein wahrer Eyecatcher.


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Einfach Spitze


Coco Chanel sagte einmal: „Für mich ist Spitze eine der schönsten Naturimitationen, die die menschli­che Phantasie jemals hervorgebracht hat. Immer wenn ich sie sehe, denke ich an die unvergleichli­chen Bilder, die die Zweige und Blätter der Bäume auf den Himmel sticken."

Spitze gibt es bereits seit über 450 Jahren - Spitz­findige Venezianerinnen erfanden die Technik der Nadelspitze. Sie hatten nämlich die Idee, das Sticken mit gezogenen Fäden umzukehren - bei der bis dahin üblichen Durchbruchstickerei zogen sie Fäden aus einem Stück Stoff und verstärkten die verbleibenden Fäden mit dem Knopflochstich.


Um die Ajour-Stickerei transparenter zu machen, wur­den immer mehr Fäden gezogen. Das war jedoch so zeitaufwendig und mühsam, daß sie auf die Idee kamen, sich selbst aus Nadel und Faden mit Luftsti­chen ein Gitter herzustellen, von dem aus die filigra­ne Nadelarbeit anwuchs.

Mitte des 16. Jahrhunderts kam die neue Spitzen­idee durch Musterbücher fast gleichzeitig in Europa in Mode. Fortan widmeten sich Adelige und Mädchen aus gutem Hause sowie Nonnen der Spit­zenmühsal. 1810 dann erfand der Engländer Heathcoat die Klöppel-Maschine, mit der zuerst Tüll und dann später mit Lochkarten des französichen Webers Jacquard Muster eingewebt und damit handgearbei­tete Spitzen imitiert werden konnten. Handgearbeitete Spitzen sind bis heute Kunstwerke, die nur noch für Haute Couture-Modelle und Braut­kleider verwendet werden.

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Fahrt in die Ehe

Egal, ob im blumengeschmückten Vierspänner oder mit mehr PS unter der blankpolierten Haube: Tradi­tionsgemäß beginnt der Hochzeitszug immer noch im Hause der Braut. Die Brautjungfern, die Blumen­kinder, die nahen Verwandten, alle wichtigen Gäste versammeln sich dort. Falls Braut- und Bräutigam schon zusammenleben, trifft man sich in der gemeinsamen Wohnung. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Gäste mit einem leichten Imbiss versorgt werden. Während der gesamten Hochzeitszeremonie geht, steht und sitzt die Braut rechts vom Bräutigam. Dies gilt sowohl für die kirchliche Zeremonie als auch für den Empfang oder für das Hochzeitsessen. 
Als Grundregel für die Reihenfolge der Teilnehmer gilt, dass sich der Hochzeitszug zur Kirche - mit dem Auto oder der Kutsche - nach dem Zug innerhalb der Kirche richtet. Für den Hochzeitszug von der Kirche zum Restaurant gilt: Den Anfang macht das Brautpaar, die Blumenkin­der können mit in diesem Auto fahren. Wichtig: Damit Sie den Hochzeitszug nicht selber organisie­ren müssen, bestimmen Sie schon ein paar Wochen vor dem großen Zug einen Zeremonienmeister (z.B. einen guten Freund), der sich vor Ort um den reibungs­losen Tagesablauf Ihres Festes kümmert.

Grundregeln für den Einzug in die Kirche Der traditionelle Einzug in die Kirche sieht folgen­dermaßen aus: Erst schreitet die Mutter mit ihrem Sohn, dann kommen die Brautführer,  und als letztes wird die Braut von ihrem Vater an den Altar geführt, natürlich das Gesicht mit einem Schleier verhüllt. Nach der Trauung schreiten Braut und Bräutigam gemeinsam aus der Kirche, gefolgt von den Eltern und Brautführern.

 Eine etwas weniger formale Möglichkeit: Der Vater führt die Braut zum Altar, gefolgt von der Mut­ter des Bräutigams mit dem Bräutigam. Auch hier ziehen die Brautleute als Paar aus der Kirche in großem Abstand von den anderen aus.

Die
modernere Lösung: Zwei Brautjungfern schrei­ten dem Brautpaar vorweg. In diesem Fall führt der Bräutigam die Braut selbst zum Altar. In einigen evangelischen Gegenden ist es üblich, dass der Pfar­rer den Hochzeitszug direkt am Kirchenportal emp­fängt. Der katholische Pfarrer dagegen tritt immer erst dann ein, wenn das Brautpaar bereits im Altar­raum steht. In jedem Fall warten die Hochzeitsgäste bereits in der Kirche auf den großen Augenblick des Einzuges. Die erste Bankreihe soll immer den nahen Verwandten vorbehalten sein.  





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